napsterWelcher Musik-Streaming-Dienst ist der Beste? Mehrere Anbieter im Vergleich
Es gibt in Deutschland verschiedene Anbieter für Musik-Streaming, darunter zum Beispiel Spotify, Napster, Deezer, Simfy, Google Music, Wimp und viele weitere. Wer viel Musik hört, erhält bei diesen Anbietern für einen geringen monatlichen Festpreis eine enorme Auswahl an Musik. Doch die Entscheidung für einen der Anbieter fällt nicht leicht, da jeder Nutzer andere Kriterien hat: Der eine möchte nicht zu viel Geld ausgeben, der andere greift für eine sehr gute Klangqualität auch gern tiefer in die Tasche. Wieder andere Nutzer können nicht auf den Zugriff über mobile Apps oder einen Offline-Modus verzichten.

spotify-logo-primary-horizontal-light-background-rgbWer Musik hören möchte, ohne Geld dafür auszugehen und bereit ist, Einschränkungen wie Werbeunterbrechungen in Kauf zu nehmen, findet bei Spotify und Deezer kostenfreie, werbefinanzierte Tarife. Andernfalls sind bei fast allen Anbietern Basis-Tarife schon für weniger als 5 € im Monat erhältlich. Nur wer einen Offline-Modus und den Zugang über Apps benötigt, muss bei den meisten Anbietern knapp 10 € zahlen. Als erster Provider stellt Wimp seinen Kunden eine Flatrate für 19,99 € im Monat zur Verfügung, mit der sämtliche Titel in einer verlustfreien Qualität angehört werden können.

DeezerApplats_RVB_NoirAußer bei Deezer und Google stehen bei fast allen Anbietern Client-Programme für Windows und Mac zur Verfügung. Spotify hat sogar eine Linux-Version im Angebot. Zusätzlich ermöglichen es nahezu alle Anbieter, über den Webbrowser Musik zu hören. Eine Ausnahme bietet dabei jedoch Wimp. Während die Benutzeroberflächen der meisten Programme sehr übersichtlich und intuitiv gestaltet sind, fällt Napster hier aus dem Rahmen. Die Software befindet sich noch in der Beta-Phase und ermöglicht beispielsweise keinen Vollbild-Modus.

Bei allen Anbietern besteht die Möglichkeit, eigene Playlists anzulegen. Deezer und Spotify ermöglichen es zusätzlich, diese Playlists in Unterordnern zu gruppieren, um eine bessere Übersichtlichkeit besonders auf mobilen Geräten mit kleinen Displays zu ermöglichen. Das Erstellen von Playlists geht dabei fast immer ganz einfach per Drag-and-Drop-System. Nur bei Napster müssen die Musiktitel über eine Schaltfläche in die Playlists eingefügt werden. Die meisten Anbieter sind allerdings geogeblockt und nur in bestimmten Ländern verfügbar. Wenn man die Dienste im Ausland anhören will, sollte man sich einen guten VPN Anbieter suchen.

Um sich einen besseren Überblick über die einzelnen Provider und insbesondere über ihre Benutzerfreundlichkeit zu verschaffen, ist es lohnenswert, die kostenlosen Testphasen zu nutzen. So erhält ein Kunde am ehesten einen Eindruck darüber, welcher Dienst am besten auf die individuellen Bedürfnisse angepasst ist.