Heutzutage wachsen die meisten Kinder aus der westlichen Welt mit dem Kontakt verschiedenster Medien auf. Vor sechzig Jahren hatte kaum ein Schüler ein eigenes Heft aus Papier. Heutzutage schleppen die Jugendlichen kiloweise Schulbücher in die Klassen und beschweren sich anschließen darüber, dass sie Rückenschmerzen haben, als ob sie schon sieben Bandscheibenvorfälle hatten.
Da ist es nahliegend, dass die Schüler der Zukunft mit Tablets zur Schule kommen, auf dem alle wichtigen Materialien in digitaler Form vorhanden sind.

Natürlich gibt es Pro- und Kontrapunkte zu diesem Thema. Ob es wirklich sinnvoll ist, Kinder mit iPad und Co. zur Schule zu schicken klären folgende Argumente.

Pro
Wie schon erwähnt, müssen viele Schüler über Rückenprobleme klagen, da sie an manchen Tagen bis zu sechs Kilogramm Papier zum lernen mitschleppen müssen.
Außerdem können externe Informationen direkt im Unterricht aus dem Internet aufgerufen werden.
Hinzu kommt, dass der Lehrer nichts mehr an die Tafel schreiben muss, da er Erklärungen und Aufgaben direkt auf die Bildschirme der Schüler projizieren kann.

Kontra
Es entsteht ein großes Ablenkungspotenzial bei den Schülern, da die meiste lieber „Angry Birds“ spielen, als zu lernen.
ein weiteres Problem ist die sogenannte „Internetsucht“, die bei der anschaffung von Tablets noch verschärft wird.

Wenn mann beide Stellungnahmen gegenüber stellt, kann man nicht genau festlegen, ob es einer gute, beziehungsweise Schlechte Idee ist, Tablet-PC im Unterricht zu benutzen. Ein steht aber jedenfalls fest: mit der zunehmenden Globalisierung und Verschnürung der Welt, ist es kaum auszudenken, dass es in naher Zukunft kaum noch Papier geben wird. Schon heute gibt es bekannte Zeitungen als App zum Download.